Das Stadtplanungsamt begrüßte die gut 30 Teilnehmer/innen aus Lechhausen, die Fachplaner/innen und die Vertreter/innen der beteiligten Ämter. Der Ablauf und die Ziele des Tages wurden erläutert.
Großes Interesse fand die anschließende, ausführliche Präsentation von ersten konzeptionellen Überlegungen der Fachplaner/innen.
Unter dem Begriff „Bürgermitwirkung“ wurden anschließend Informationen und Überlegungen zu möglichen zukünftigen Strukturen der Bürgermitwirkung im Stadtteil vorgestellt. Urbanes Wohnen eG berichtete, welche Kriterien von den Bürger/innen im bisherigen Beteiligungsverfahren für das Gelingen eines Stadtteilgremiums und die Ausgestaltung eines Verfügungsfonds genannt wurden. Das Stadtplanungsamt erläuterte die formalen Rahmenbedingungen im Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Beispiele aus anderen Städten gaben einen Eindruck, wie diese Strukturen umgesetzt werden können.
Gestärkt durch ein Mittagsbuffet der „Kulturküche“ verteilten sich die Teilnehmer/innen auf sechs Arbeitsgruppen. In einer Arbeitsgruppe konnten die anwesenden Jugendlichen ihre Belange diskutieren und Vorschläge für Teilbereiche entwickeln.
In den vier Gruppen mit eher planerischem Fokus wurde überprüft, wie weit die Ideen und Wünsche aus der Bestandsaufnahme der Bürgerinnen und Bürger in den Vorlagen der Planer berücksichtigt wurden. Die Fachplaner standen für Fragen zu den verschiedenen Schwerpunkten zur Verfügung und konnten ihrerseits die Teilnehmer/innen zu den vorliegenden Lösungsansätzen befragen. Ziel war es in den Arbeitsgruppen die wesentlichen Themen herauszuarbeiten und diese zu vertiefen. Über die wichtigsten Punkte waren sich die Fachleute und Bürger/innen weitgehend einig. Eine Gruppe befasste sich mit der sozialen Infrastruktur im Stadtteil.
Eine weitere Gruppe diskutierte die Struktur des künftigen Bürgergremiums, die Anforderungen an ein Projektmanagement und die Realisierung eines Verfügungsfonds.
Im Anschluss stellten die zuvor gewählte Gruppensprecher, unterstützt durch die Fachplaner/innen, dem Plenum die Anregungen und Prioritäten der Arbeitsgruppe vor. Die anderen Gruppen hatten die Möglichkeit Rückfragen zu stellen und Anmerkungen zu machen.
Die Ergebnisse werden von URBANES WOHNEN eG zusammengefasst und den Teilnehmenden zur Korrektur bzw. Freigabe zur Verfügung gestellt. Anschließend werden die Ergebnisse auf der Projekt-Website veröffentlicht und fließen in die weitere Planung für das Entwicklungskonzept ein.
l Ergebnisse der Arbeitsgruppen l
l Präsentationen der Fachplaner/innen l